WOCHE DES STRELKA INSTITUTS IN NOWOSIBIRSK. PRESSEMITTEILUNG
WOCHE DES STRELKA INSTITUTS IN NOWOSIBIRSK. PRESSEMITTEILUNG

„Strelka“ und Brusnika leiten in Nowosibirsk eine Reihe von Veranstaltungen über Stadtentwicklung ein

 

Vom 9. bis zum 14. November findet die Strelka-Woche in Nowosibirsk statt, die im Rahmen des Deutschlandjahres in Russland 2020/2021 mit Unterstützung der Firma Brusnika organisiert wurde. Architekt*innen, Entwickler*innen, Unternehmer*innen, Journalist*innen und Betreuer*innen von Kulturprojekten erzählen von dem Potenzial der Stadt Nowosibirsk: von der grünen Stadt, der Architektur des Bildungsumfelds und den Projekten, die die Stadtbewohner*innen erstellen.

 

Die Strelka-Woche findet im Hybridformat statt. Das kostenlose öffentliche Onlineprogramm wendet sich an ein breites Publikum, der dreitägige Workshop in Kulturprogrammieren und Berufsdiskussion über Retail wird im Offlinemodus abgehalten.

 

Deutsche Fachleute auf dem Gebiet der Architektur und der Außenanlagenplanung, Expert*innen des Konstruktionsbüros Strelka und die Absolvent*innen des Programms Architekten.rf bringen Themen der Entwicklung der gesunden Stadt, des Stadtdesigns, der Planung von öffentlichen und Bildungsräumen und der Bildung der kulturellen Tagesordnung zur Sprache. Alle Veranstaltungen des öffentlichen Programms werden online übertragen.

 

Das Programm der Strelka-Woche:

 

●        am 9. November Gegenseitiges Interview „Wer soll man sein: die neue Rolle der Architekt*innen“

Der Hauptarchitekt der Meisterpläne der Entwicklungsgesellschaft Brusnika Vasiliy Bolschakov und die stellvertretende Leiterin der Direktion für öffentliche Räume der Stadt Wladiwostok Lilia Gizzyatova besprechen, über welche Eigenschaften und Kompetenzen moderne Architekt*innen verfügen sollten, um Projekte umzusetzen, die zu qualitativen Änderungen des städtischen Lebensraums führen. Die Veranstaltung wird in Partnerschaft mit der Staatlichen Universität für Architektur, Design und Kunst Nowosibirsk organisiert.

 

●        am 10. November Diskussion „Planungsstrategien des Bildungsumfelds“

Eine Reihe von kurzen Präsentationen und eine Diskussion darüber, wie das moderne funktionelle Bildungsumfeld zu planen ist. Am Gespräch nehmen der Entwicklungsdirektor des Zentrums für Erarbeitung der Bildungssysteme „Intelligente Schule“ Konstantin Seregin, der Leiter der Abteilung für Produktverwaltung in der Firma Brusnika Dmitriy Stupin, der Architekt und Mitgründer der Architektenschule für Kinder Kiparch in Kaliningrad Evgeniy Senin und die Projektleiterin des KB Strelka Yana Kosak teil.

 

●        am 11. November Diskussion „Die grüne Stadt“

Der Architekt des führenden deutschen Landschaft- und Architekturbüros Topotek1 Martin Rein-Kano und die Expert*innen für nachhaltige Entwicklung des KB Strelka Nabi Agzamov und der Firma Brusnika Ekaterina Smirnova erzählen, worin das Konzept der „grünen Stadt“ besteht und warum es sowohl für die Stadtbewohner*innen als auch für Entwickler*innen und die Stadtverwaltung vorteilhaft ist.

 

●        am 12. November Vorlesung „Das neue Design der Industriestädte“

Der Stadtdesigner und Planer Kai Michael Dietrich zeigt am Beispiel des Bezirks Hafencity in Hamburg, wie sich Industriestädte entwickeln können und wie die Industrie ihre Raumentwicklung beeinflusst.

 

●        am 13. November Vorlesung „Von unten nach oben: Wie kann man vernachlässigte Gebäude retten und Stadtbewohner*innen vereinigen

Die Partnerin des Programms Haus der Statistik Leona Linen erzählt am Beispiel der Revitalisierung eines vernachlässigten Gebäudes im Zentrum Berlins, wie Basisinitiativen zu entwickeln sind und die Kommunikation mit städtischen Stakeholder*innen aufzunehmen ist.

 

Bis zum 1. November erfolgt die Annahme der Anmeldungen zum Offlineworkshop im Kulturprogrammieren, der vom 11. bis zum 13. November stattfindet. Die Teilnehmer*innen erarbeiten das Konzept für Kulturprojekte zur Entwicklung von Stadträumen in Nowosibirsk. Zur Teilnahme eingeladen werden Produzent*innen, Manager *innen von Kulturprojekten, PR-Manager*innen, Journalist*innen und Architekt*innen. Anmeldung unter: https://stre.lk/scPG

 

Außerdem findet am 14. Oktober eine Fachdiskussion über Street-Retail in Nowosibirsk statt: Architekt*innen, Stadtentwickler*innen und Unternehmer*innen besprechen, wie sie sich einen idealen Geschäftsraum vorstellen und wo er zu finden ist. An der Diskussion nehmen der Hauptarchitekt der Stadt Nowosibirsk Aleksandr Lozhkin, die Vize-Bürgermeisterin und Leiterin des Departments für Kultur, Sport und Jugendpolitik der Stadtverwaltung von Nowosibirsk Anna Tereschkova, der Gründer des Kaffeehauses Capital of Siberia Sergey Senyagin, der Gruppenleiter für Produktentwicklung der Firma Brusnika Mark Koryazhbin und der Leiter der Vertriebsabteilung Denis Guzenko teil. Als Moderator tritt Sergey Ermak, der Ex-Kolumnist der Zeitschrift „Expert“ und Leiter der PR-Gruppe der Firma Brusnika auf.

 

Die Nachrichten der Strelka-Woche kann man auf den Seiten der Veranstaltung in VKontakte und Facebook verfolgen.

 

Auskunft:

 

Bei den Strelka-Wochen handelt es sich um ein Aufklärungsprogramm des Instituts Strelka in russischen Städten. Das Programm umfasst kostenlose Vorlesungen, Workshops, Diskussionen und Filmvorführungen über die städtische Umwelt, die auf die Förderung von Ideen über die Stadtentwicklung und Änderung der kulturellen und physischen Landschaft der russischen Städte ausgerichtet sind. Jede Änderung beginnt mit den Menschen, deswegen wird das jedes Programm durch das Strelka-Team mit Rücksicht auf die Besonderheiten und Bedürfnisse der jeweiligen Stadt unter Teilnahme der führenden lokalen Expert*innen und aktiven Stadtbewohner*innen erarbeitet. Die Strelka-Woche hat schon in Jekaterinburg, Saratow, Sankt Petersburg, Krasnojarsk, Belgorod, Kaliningrad, Orenburg, Woronesch und anderen Städten stattgefunden.

 

Brusnika ist eine russische Entwicklungsgesellschaft. Sie ist spezialisiert auf den Bau mehrstöckiger Wohnhäuser. Sie wurde 2004 gegründet. Sitz der Zentrale ist Jekaterinburg. Heute baut Brusnika moderne demokratische Wohnungen in Großstädten des Urals und in Sibirien, in Moskau und im Moskauer Gebiet.

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