Feministische Translokalitäten
Feministische Translokalitäten

Ziel der Ausstellung ist es, über die vielen regionalen feministischen Initiativen in Russland und Deutschland zu berichten. „Feministische Translokalitäten“ bestehen aus Plakaten, Texten und Kunstwerken, deren Inhalt sich auf die Formen der dekolonialen und feministischen Reflexion über die kollektive Geschichte ihres eigenen Landes, ihrer Familien sowie auf persönliche Geschichten über die Suche nach einem Zuhause bezieht.

 

Die Autor*innen der vorgestellten Arbeiten hinterfragen die Vergangenheit und Gegenwart der Länder der ehemaligen UdSSR und Deutschlands, den Platz von Homo- und Transsexuellen, das Thema Behinderung, die Erfahrung nicht-weißer Frauen und sprechen über die Herausforderungen von Feminismus und LGBTIQ*-Aktivismus, die Arbeit von NGOs und die Entwicklung der Disziplin der Geschlechterforschung. Im Jahr 2020 fand die Ausstellung in Sankt Petersburg, Kasan, Omsk, Toljatti, Perm und Irkutsk statt. In Krasnodar wird die Ausstellung durch Werke von Künstler*innen aus Krasnodar, Sotschi und Perm ergänzt.

 

Am 18. Mai findet im Rahmen der Ausstellung eine Reihe von Diskussionen zum Problem der Krimtatar*innen sowie eine Präsentation des Projekts „Fürsorge für das wackelige Land“ der Genossenschaft für verteiltes Bewusstsein (Sasha) statt. An den Diskussionen nehmen Historiker*innen, Forscher*innen auf dem Gebiet Krimtatar*innen sowie die Künstlerin Katerina Verba (Noworossijsk).

 

Organisator:

Zentrum für zeitgenössische Kunst Tipografia


Ort und Adresse der Veranstaltung:

Zentrum für zeitgenössische Kunst Tipografia, Sipowskaja-Straße 5, Gebäude 33, Krasnodar


Mit der Unterstützung von Sponsoren:

OOO „CLAAS“ 

ООО „KNAUF GIPS“ 


20.04. – 30.05.2021, 12:00 – 21:00

Organisatoren
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POP-UP FESTIVAL DER DEUTSCHEN KULTUR UND DER DEUTSCHEN SPRACHE IN KRASNODAR
16-25 April
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