Vortrag von Walentin Golew: Unaussprechliches und Unmögliches
Vortrag von Walentin Golew: Unaussprechliches und Unmögliches

Der letzte Vortrag des Labors „Erfahrung als Kunst“ wird das Thema der Erfahrungsaustausch im Hinblick auf die Übertragung von praktischen Daten in theoretische Daten erschließen. Die Sprachen der Philosophie und Wissenschaft, die zur Erklärung von spezifischen Praktiken gebraucht werden, bewahren häufig nicht ihren prozeduralen Kern und ersetzen ihn durch theoretische Konstruktionen, die in sich selbst enthalten sind. Philosoph und Ingenieur Walentin Golew wird dieses Problem am Beispiel der Verbindung zwischen Theorie und Technologie betrachten, die als eine auf das Unmögliche und das Unaussprechliche abzielende Praxis vorgestellt wird. Diesem Ansatz folgend kann analysiert werden, wie die Theorie aus der Praxis entsteht und diese ihrerseits beeinflusst, ohne der Praxis ihr angeblich vorausgehende spezifische theoretische Rahmenbedingungen zuzuschreiben, welche sie in der Regel nicht hat.

 

Walentin Golew beschäftigt sich mit Programmierung, Philosophie, Kritik und Kunstforschung. Er war Lehrer am New Center for Research & Practice und ist Autor des Blogs „Roguelike Theory“ und von „The Last Research“. Er lebt und arbeitet in Berlin.

 

Der Vortrag wird in russischer Sprache gehalten.

Organisator:

Zentrum für zeitgenössische Kunst Tipografia


Mit der Unterstützung von Sponsoren:

OOO „CLAAS“ 

ООО „KNAUF GIPS“ 


24.04.2021, 20:00 Uhr

Organisatoren