Onlineporträts zeitgenössischer deutscher Dichter*innen. Das ist besser: Monika Rincks konkrete Poesie
Onlineporträts zeitgenössischer deutscher Dichter*innen. Das ist besser: Monika Rincks konkrete Poesie

Das Projekt möchte russischen Leser*innen die interessantesten und bedeutendsten Dichter*innen des heutigen Deutschlands näherbringen. Die ersten drei Filme sind Durs Grünbein, Jan Wagner und Marion Poschmann gewidmet, die anerkannte Meister*innen des Wortes und Träger*innen vieler renommierter Literaturpreise sind.


12.09. 2021,  15:00 Uhr (Moskauer Zeit) die Aufführung des Films Das ist besser: Monika Rincks konkrete Poesie auf VKontakte unter dem Link: https://vk.com/video-29793598_456239834


Der Film der Reihe widmet sich dem Werk von Monika Rink, einer Dichterin aus Berlin, die in Russland noch wenig bekannt ist. Aus diesem Grund möchten wir sie in unserer Reihe „Online-Porträts zeitgenössischer deutscher Dichter*innen“ vorstellen.


Monika Rinck lebt in Berlin und Wien. Seit 1989 diverse Veröffentlichungen in vielen Verlagen. Sie übersetzt, gemeinsam mit Orsolya Kalász aus dem Ungarischen, koopertiert mit Musiker:innen und Komponist:innen und unterrichtet als Professorin am Institut für Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Im Frühjahr 2019 erschien das Lesebuch CHAMPAGNER FÜR DIE PFERDE im Fischer Verlag und der neue Lyrikband ALLE TÜREN bei kookbooks, im Herbst 2019 folgte die Poetikvorlesung WIRKSAME FIKTIONEN im Wallstein Verlag und HEIDA! HEIDE! HE! Sadismus von irgend etwas Modernem und ich und Lärm! Fernando Pessoas sensationistischer Ingenieur Álvaro de Campos bei Wunderhorn. Im Jahr 2020 hielt sie die Frankfurter Poetikvorlesung, 2021 erhielt sie den Berliner Literaturpreis: www.begriffsstudio.de

 

22.02.2021, 15:00 Uhr (Moskauer Zeit) – die erste Aufführung des Films Jan Wagner: Reisen im Kopf auf VKontakte unter dem Link: https://vk.com/video-29793598_456239769

 

Jan Wagner (*1971 in Hamburg) ist beeinflusst von den Expressionisten Georg Trakl und Georg Heym sowie von englischsprachigen Klassikern wie Dylan Thomas, Seamus Heaney und Wystan Hugh Auden. Wagner experimentiert gern und modernisiert damit die klassischen Gedichtformen. Indem er das Kleine und vermeintlich Unbedeutende betrachtet, greift der Dichter ewige menschliche Themen auf.


23.02.2021, 15:00 Uhr (Moskauer Zeit) – die erste Aufführung des Films Durs Grünbein: Fragilität der Kultur auf VKontakte unter dem Link: https://vk.com/video-29793598_456239770

 

Durs Grünbein (*1962 in Dresden) ist der erste berühmte Dichter des vereinten Deutschlands. Sein Schaffen erweckt nach wie vor großes Interesse: von den früheren Büchern, die in Form einer lyrischen Reportage geschrieben sind, bis zu den älteren Bänden, die Lyrik, Philosophie und Wissenschaft in sich vereinen. Grünbein bezeichnet sich selbst als Europäer, einen Dichter, der an der Grenze vieler Kulturen arbeitet.


Der Regisseur beider Filme – Jegor Peregudow – ist Gewinner des internationalen Stanislawski-Preises und Träger des Preises „Die kristallene Turandot“. Zudem ist er Intendant des Russischen Akademischen Jugendtheaters.


Übersetzer: Swjatoslaw Gorodezkij und Anton Tschjorny

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12.09.21
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