Pressemitteilung. Pop-Up-Festival für deutsche Kultur und Sprache in Kaliningrad
Pressemitteilung. Pop-Up-Festival für deutsche Kultur und Sprache in Kaliningrad

IN KALININGRAD FINDET EIN POP-UP-FESTIVAL DER DEUTSCHEN KULTUR UND SPRACHE STATT — IM RAHMEN DES DEUTSCHLANDJAHRS IN RUSSLAND 2020/2021

 

Vom 24. September bis 8. Oktober findet im Rahmen des Deutschlandjahrs in Russland 2020/2021 in Kaliningrad ein Pop-Up-Festival der deutschen Kultur und Sprache statt – eines der bedeutendsten Kulturevents im Leben der Stadt.

 

Die Veranstaltungen des zweiwöchigen Festivals sind an städtische Kulturstandorte angebunden: sie finden im Kaliningrader Gebietsmuseum für darstellende Kunst, im Kunstraum „Worota“, an der Kaliningrader Swetlanowa-Philharmonie, im Königsberger Dom und im Kant-Museum, im Kulturraum „Katharsis“, der Schule für Kreativwirtschaft sowie auf der Kant-Insel statt. Das vollständige Festivalprogramm sowie Live-Übertragungen der Veranstaltungen sind auf der Website des Festivals zu finden. Das Pop-Up-Festival in Kaliningrad ist der Schlusspunkt einer Serie von insgesamt vier Festivals für deutsche Kultur und Sprache, die im Rahmen des Deutschlandjahrs in Kasan, Krasnodar und Wladiwostok stattgefunden haben.

 

Am 24. September wird das Festival mit dem Auftritt des Vokaljazzensembles „Karoline Weidt Quartett“, das dem Publikum ein Programm moderner Jazz-Musik präsentiert, auf der Bühne der Kaliningrader Philharmonie eröffnet.  

 

Außerdem hat das Publikum die Gelegenheit, die Arbeiten zweier deutscher Foto-Künstler*innen kennenlernen: Frank Gaudlitz und Amélie Losier. Im Rahmen der Ausstellung „Von Angesicht zu Angesicht“ werden Arbeiten vorgestellt, die von Reisen über die südamerikanische „Sonnenstraße“ und vom modernen städtischen Leben arabischer Frauen in Kairo erzählen („Sayeda“).

 

Weiter gibt es ein Theater-Projekt des Goethe-Instituts zu sehen, das gemeinsam mit dem Neuen Imperialen Theater in Sankt Petersburg entwickelt wurde: das Stück „Das große Feuer“ . Auf der Bühne des Königsberger Doms treffen sich der Pianist Peter Paul (Sankt Petersburg) und die Schauspielerin Maria Lopatina (Sankt Petersburg), die ein gemeinsames Konzert geben und das Stück spielen. Diese Theater-Thematik des Festivals wird durch ein Gespräch über deutschsprachige Dramaturgie im Rahmen der Projektpräsentation von „SchAG“ fortgesetzt. Kuratorin Maria Slojewa und Regisseur Ilja Moschtschizkij stellen die 2021 ins Russische übersetzten Stücke aus dem Journal für deutschsprachige Dramaturgie „SchAG 6“ vor. In diesen Texten werden brisante historische und künstlerische Fragen debattiert, als Protagonist*innen treten Lenin und Trotzki, die einsame Schildkröte George, Tetris-Würfel und Menschen auf, die versuchen, mit sich selbst und der Welt um sie herum zurecht zu kommen.

 

Im Rahmen von CAFÉ D´EUROPE oder wovon spricht die europäische Poesie? bemühen sich die Autoren Jan Wagner (Berlin) und Frederico Italiano Италиано (Wien) um Antworten auf die Frage „Was erwarten wir von der Poesie im 21. Jahrhundertvor dem Hintergrund alter und neuer Krisen?. Die Veranstaltung findet am 1. Oktober im Kant-Museum und am 2. Oktober im Kulturraum „Katharsis“ statt.

 

Auf dem Festival wird außerdem die Veranstaltungsserie „Dürer. Im Fokus“ präsentiert, im Rahmen derer das Publikum die Gelegenheit hat, Kunsthistoriker*innen kennenzulernen: Swetlana Muraschkina, Kuratorin der Staatlichen Eremitage, Christoph Metzger, Chefkurator der Albertina sowie den Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg, Daniel Hess. An drei Abenden werden kurze filmische Vorträge gezeigt, wonach die Möglichkeit besteht, das Werk Dürers online wie offline mit Expert*innen zu diskutieren.

 

Auf der Kant-Insel eröffnet für die Gäste des Festivals die Fotoausstellung „Die Russland-Meister“, welche von der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer (AHK) erstellt wurde. Die Open Air-Ausstellung erzählt von der Geschichte deutscher Unternehmen in Russland – von Konzernen mit Weltrang bis hin zu jungen Start-Ups.

 

Wer sich für deutsche Feste begeistert, ist auf dem traditionellen deutschen Oktoberfest gut aufgehoben, das am 8. Oktober stattfindet.

 

Vom 1. bis 3. Oktober bietet die Regisseurin Maria Steinmetz aus Berlin in der Schule für Kreativwirtschaft unter dem Titel „Die Magie bewegter Bilder“ eine Workshopreihe für Animationsfilm an, in der die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, Kraft ihrer eigenen Phantasie bewegte Bilder zu gestalten.

 

Neben dem vielfältigen und dichten Kulturprogramm des Pop-Up-Festivals findet auch ein Sprachprogramm statt: „DeutschFest. Drei Tage rund um die deutsche Sprache für Einsteiger*innen und Dranbleiber*innen“, vorbereitet vom Goethe-Institut Sankt Petersburg. Das Programm umfasst Veranstaltungen für Schüler*innen, Studierende, Lehrende und überhaupt alle Fans der deutschen Sprache und Kultur.

 

Das Pop-Up-Festival für deutsche Kultur und Sprache in Kaliningrad findet in Kooperation mit dem Deutschen Generalkonsulat Kaliningrad und mit Unterstützung des Sponsors „Knauf Gips“ statt. 

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05.08.21
Kaliningrad
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FESTIVAL DER DEUTSCHEN KULTUR UND DER DEUTSCHEN SPRACHE IN KALININGRAD
24 September - 8 Oktober
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