Pressemitteilung Albrecht Dürers Meisterwerke – Gravuren aus der Sammlung der Pinakothek Tosio Martinengo
Pressemitteilung Albrecht Dürers Meisterwerke – Gravuren aus der Sammlung der Pinakothek Tosio Martinengo

Albrecht Dürer. Kupferstiche – Meisterstücke

 

 

Das Historische Museum eröffnet eine Ausstellung mit grafischen Werken von Albrecht Dürer aus der Sammlung der Pinakothek Tosio Martinengo in Brescia.

 

Am 29. März 2021

Presse-Vorbesichtigung: 12:00 Uhr

Adresse: Revolutionsplatz 2/3 (Ausstellungskomplex des Historischen Museums)

Feierliche Eröffnung: 19:00 Uhr

 

 

Die Ausstellung der grafischen Werke von Albrecht Dürer aus der Sammlung der Pinakothek Tosio Martinengo aus Brescia eröffnet als eine der berühmtesten Kunstgalerien Europas das Projekt „Schätze der Museen Italiens im Historischen Museum“, das für mehrere Jahre geplant ist.

 

„Die Hauptaufgabe dieses Projekts ist das Bekanntmachen der inländischen Zuschauer*innen mit dem weltweiten Kunsterbe sowie mit der Vielfältigkeit der Sammlung des Staatlichen Historischen Museums. Das Historische Museum stellt zum ersten Mal unter seinem Dach die Originale des berühmten Meisters der Renaissance vor und beleuchtet eine der wichtigsten Seiten des Schaffens des Genius – den Kupferstich. Die vorgestellte Reihe lässt die Entwicklung und die Vervollkommnung der Techniken verfolgen, die die Besonderheit der künstlerischen Sprache des Meisters zeigen. Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, in so einer komplizierten Zeit das Projekt umzusetzen und den russischen Zuschauer*innen Gelegenheit zu geben, einzigartige Denkmäler der Weltkultur kennenzulernen“, bemerkt Aleksej Lewikin, der Direktor des Historischen Museums.

 

Die Kollektion der Druckgrafik von Albrecht Dürer aus der Pinakothek Tosio Martinengo gilt als eine der besten der Welt in Bezug auf die Qualität der Drucke und ihren Erhaltungszustand.

 

Aus Italien werden mehr als 120 Kupferstiche des Meisters nach Russland gebracht, darunter die berühmtesten wie der Meisterstich „Melencolia I“, „Adam und Eva“, „Der verlorene Sohn“ oder „Apollo und Diana“. Die Meisterstiche von Albrecht Dürer, die in Stichtechnik in Linienmanier auf Kupfer geschaffen wurden, zeichnen sich durch außerordentliche künstlerische Perfektion aus. Die Fähigkeit, für die Abbildungen die direkte Perspektive zu nutzen, die Beherrschung der Grundsätze der Proportionsbildung und die Monumentalität der Formen vereinen sich mit der höchsten Feinheit in der Ausführung, mit Gefühlsbetontheit und besonderer Detailtreue, wie sie für die damalige deutsche Kunst charakteristisch waren. 


Als Sonderteil der Ausstellung wird die Serie „Apokalypse“ gezeigt, die von dem Meister zwischen 1496 und 1498 geschaffen wurde. Fünfzehn Blätter illustrieren das letzte Buch des Neuen Testaments „Apokalypse“ oder „Offenbarung des Johannes“. Es war die erste große Arbeit des jungen Malers Albrecht Dürer. Dieser Zyklus zeichnet sich durch die Genauigkeit bei der Vermittlung des Bibelworts und die unerschöpfliche Fantasie des Meisters aus, der durch die mythischen Zeilen der Offenbarung inspiriert wurde. Das berühmteste Werk der Reihe ist das Blatt „Die vier apokalyptischen Reiter“. 


Den Werken von Albrecht Dürer werden Arbeiten seiner Zeitgenossen gegenübergestellt, die den bedeutenden Kupferstecher mit erstaunlicher Genauigkeit nachahmten, was von der großen Anerkennung der Meisterschaft des Künstlers zeugt.

 

In der Ausstellung werden erstmals Stiche von Albrecht Dürer vorgestellt, die in der Sammlung des Staatlichen Historischen Museums aufbewahrt werden. Dazu zählen bekannte Abdrücke wie das Porträt „Erasmus von Rotterdam“ und „Der heilige Hieronymus im Gehäus“.

 

Die Ausstellung wird durch Kunsthandwerk, das in Deutschland an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert geschaffen wurde, aus der Sammlung des Historischen Museums ergänzt.

 

  

31. März–28. Juni 2021

Veranstaltungsort: Ausstellungskomplex des Historischen Museums

Adresse: Revolutionsplatz 2/3

 

Organisatoren
popup-logo
POP-UP FESTIVAL DER DEUTSCHEN KULTUR UND DER DEUTSCHEN SPRACHE IN KRASNODAR
16-25 April
Mehr Info
ONLINE