Prolive. Drama Theateraufführung im Stil Porträt
Prolive. Drama Theateraufführung im Stil Porträt

Über die Aufführungen:

 

Theater KROOG II (Moskau) „Möglichkeit der Identität“

 

Idee und Regie: Andrej Afonin | Schauspieler: Stanislaw Bolschakow, Taras Burnaschew | Sprecher: Andrej Afonin | Szenenbild: Andrej Afonin, Elizaweta Serowa | Kostümgestaltung: Elizaweta Serowa | Choreografie: Taras Burnaschew, Stanislaw Bolschakow, Tatiana Komowalowa, Andrej Afonin | Regieassistentin: Ekaterina Janenkowa | Lichtregie: Timofej Anuchow. In der Theateraufführung wird der Text „Über Identität“ aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, vorgelesen.

„Jede Identität der Sachen ist vorübergehend, und ihre Veränderung absolut...“

Die Aufführung bewegt sich an der Schnittstelle von Dokumentar-, Sozial-und Performance-Theater und stellt ein „Sondertheater“ dar.

 

Auf der Bühne sind zwei Schauspieler zu sehen: einer mit Besonderheiten in der physischen und mentalen Entwicklung, der andere ohne sichtbare Besonderheiten. Zwei Welten, die sich bisher nie kreuzten, treffen auf der Bühne aufeinander, um innerhalb von einer Stunde Berührungspunkte zu finden und einander zu verstehen. Wird es funktionieren? Ist eine solche Zukunft möglich, in der jede*r das eigene Leben weiter lebt, aber von der Existenz anderer weiß und sie berücksichtigt?


In einen Raum geraten, spielen, tanzen, singen, lachen die Schauspieler und erzählen Geschichten aus ihren Leben. Sie reißen einander die Seele und ihre Ideenwelt auf, in der die Gleichartigkeit viel größer ist als auf der alltäglichen Seite des Lebens. Die Kunst lässt hoffen, wenn nicht auf vollständiges Verständnis füreinander, dann zumindest auf Rücksicht für andere, die nicht genau so sind wie ich. Die Zuschauer*innen können wählen, in welche Umstände die Personen auf der Bühne im nächsten Moment geraten: Jede Aufführung unterscheidet sich von der vorherigen.

Ob Identität möglich ist?

 

Theater THIKWA (Berlin) „Subway to heaven“


Porträt mit U-Bahn und anderen Nebenwirkungen...

Eine Geschichte von Torsten Holzapfel und Martin Klausen, die sie über sich selbst erzählen | Regie: Gerd Hartmann | Szenenbild: Isolde Wittke und Torsten Holzapfel | Kostüme: Heike Breitmeier | Licht: Katri Kuusimyaki.

 

Kindheit im Abstellraum „Ich fühle irgendwie kein Mitleid“ – sagt Martin Holzapfel zu Torsten Klausen. Oder eher so: „Ob die Welt, die durch das U-Bahn-Netz vereinigt ist, nicht aller größte Utopie ist? In der U-Bahn hört man, vielleicht, nur Berliner Lieder? Oder räsonieren wir wutschäumend über den Schauspielerberuf? Und auch darüber, ob es eigentlich einen Unterschied zwischen ‚plastisch‘ und ‚Plastik‘, Kunst und Künstelei gibt?“

 

Die Theaterlegende Torsten Holzapfel hält diese Aufführung in Schach. Oder hält der Schauspieler seinen Bühnenpartner Martin Klausen in Schach? Eine Geschichte der Überwindung und des Spiels mit Identität.


Kreative Kollaboration von KROOG II und THIKWA


Die beiden Theater arbeiten schon seit 20 Jahren zusammen. Die Aufführung „Entfernte Nähe“, die auf Initiative und mit Unterstützung des Goethe-Instituts Moskau im Zentrum für Drama und Regie von Gerhard Hartmann und Andrej Afonin mit den Schauspieler*innen von KROOG II entstand, gewann den Russischen Nationalheaterpreis „Goldene Maske“ 2014 in der Kategorie „Experiment“. 2015 und 2016 schufen Gerhard Hartmann und Andrej Afonin mit Unterstützung des Goethe-Instituts Moskau die gemeinsame Inszenierung: „BioFiction – Wo endet das reale Leben?“. Die Theateraufführung basiert auf wahren Begebenheiten sowie erfundenen Geschichten von vier Schauspieler*innen des deutschen Theaters THIKWA und vier Schauspieler*innen des russischen Theaters KROOG II, die ihre Rollen auch selbst spielen. Neben Aufführungen im Theater THIKWA in Berlin fanden in Russland Premieren auf folgenden Bühnen statt: Meyerhold-Zentrum (Moskau), Großes Drama-Theater Georgi Towstonogow (Sankt Petersburg), Pskower Drama-Theater Alexander Puschkin (Pskow).

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02.06.21 - 04.06.21
Tscheljabinsk
Kultur
Organisator: Autonome nichtkommerzielle Organisation Prolive

Ort und Adresse der Veranstaltung:

Jekaterinburg:


25.05.2021, 19:00 Uhr (Ortszeit): Theateraufführung „Möglichkeit der Identität” (Moskau) ,Jelzin-Zentrum, Boris-Jelzin-Straße 3


26.05.202116:00 19:00 Uhr (Ortszeit): Öffentliche Diskussion „Erfahrungen der Zusammenarbeit von staatlichen und inklusiven Theatern” , Schauspielhaus, Straße des 8. März 8


27.05.202119:00 19:00 Uhr (Ortszeit): Theateraufführung „Subway to heaven“ (Berlin) , Jelzin-Zentrum, Boris-Jelzin-Straße 3


- Ufa:


29.05.202119:00 Uhr (Ortszeit): Theateraufführung „Möglichkeit der Identität“ (Moskau), Nationales Jugendtheater der Republik Baschkortostan Mustai Karim, Leninstraße 62


30.05.202119:00 Uhr (Ortszeit): Theateraufführung „Subway to heaven“ (Berlin), Nationales Jugendtheater der Republik Baschkortostan Mustai Karim, Leninstraße 62


31.05.202119:00 Uhr (Ortszeit): Workshops von Gerd Hartmann und Andrej Afonin, StädtischesKultur-und Freizeitzentrum, Perwomaiskaja-Straße 47

 

- Tschelyabinsk :

Das Programm wird im Rahmen des Interregionalen Festivals für inklusives Theater “Träum!” realisiert.


02.06.2021, 20:00 Uhr (Ortszeit): Theateraufführung „Möglichkeit der Identität“ (Moskau), Tscheljabinsker Staatliches Akademisches Drama-Theater Naum Orlow, Revolutionsplatz 6


03.06.2021, 20:00 Uhr (Ortszeit): Theateraufführung „Subway to heaven“ (Berlin), Tscheljabinsker Staatliches Akademisches Drama-Theater Naum Orlow, Revolutionsplatz 6


04.06.2021: Workshops von Gerd Hartmann und Andrej Afonin, Hotel ParkCity, Lesoparkowaja-Straße 6


- Moskau

Das Programm wird im Rahmen des Internationalen Festivals für unabhängiges Theater „NONAME“ veranstaltet.


07.06.2021, 19:00 Uhr (Ortszeit): Theateraufführung „Möglichkeit der Identität“ (Moskau), Meyerhold-Zentrum, Moskau, Nowoslobodskaja-Str. 23


07.06.2021, 20:30 Uhr (Ortszeit): Theateraufführung „Subway to heaven“ (Berlin), Meyerhold-Zentrum, Moskau, Nowoslobodskaja-Straße 23


07.06.2021, 22:00 (Uhr (Ortszeit): Treffen mit Zuschauer*innen, Meyerhold-Zentrum, Moskau, Nowoslobodskaja-Straße 23

Organisatoren
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FESTIVAL DER DEUTSCHEN KULTUR UND DER DEUTSCHEN SPRACHE IN KALININGRAD
24 September - 8 Oktober
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