Unthinking/Unlearning: Neue Theorien und Praktiken der Arbeit mit Tönen
Unthinking/Unlearning: Neue Theorien und Praktiken der Arbeit mit Tönen

Hauptaufgabe des Labors „Unthinking/Unlearning.

Neue Theorien und Praktiken der Arbeit mit dem Ton“ ist die Suche nach neuen Strategien zum Hören und Arbeiten mit Ton und Musik. Unserer Meinung nach sollte die Beschreibung der Vielfalt der akustischen Welt vom Streben nach einer neuen Sprache und Vorstellungskraft geprägt sein, die auf der Klangwahrnehmung sowie auf der für moderne Klangkunst charakteristischen Vereinigung von Theorie und Praxis beruhen. Im Laufe des Labors schlagen wir vor, auf die üblichen, oft kolonialen Interpretationsweisen der Welt zu verzichten, um neue Interaktionsformen mit der Technik, Kunst und vor allem mit uns selbst und anderen zu entdecken.

 

Das Labor beschreitet zwei Wege – den theoretischen und den praktischen.

 

Der Vortragskurs aus zwölf öffentlichen Treffen macht das Publikum mit den wichtigsten Sujets der Klangforschung bekannt und konzentriert sich auf drei kritische Themen: verschiedene Klangkonzepte, die Betrachtung des Tons als Mittel sozialer Beziehungen und die Ästhetik der modernen Klangkunst.

 

Der praktische Teil, der im Format eines Intensivkurses für ausgewählte Teilnehmer*innen abgehalten wird, konzentriert sich abhängig von den vorhandenen Fertigkeiten auf zwei Aktivitäten. Die Gruppe der Neulinge wird mit verschiedenen Methoden der Arbeit wie Feldaufzeichnungen und „gefundenen Aufzeichnungen“ arbeiten. Diejenigen, die bereits mit den Grundlagen der Tonproduktion vertraut sind, werden die Musikprogrammiersprache MAX / MSP erlernen.


Die Website des Labors: https://design.hse.ru/info/uu

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