Verleihung des Merck Übersetzerpreises findet zum dritten mal in Moskau statt
Verleihung des Merck Übersetzerpreises findet zum dritten mal in Moskau statt

                                              In Moskau wurde zum dritten Mal der Merck Übersetzerpreis verliehen

 

Moskau, Russland, 29. September 2020: Das führende Technologie- und Wissenschaftsunternehmen Merck (Darmstadt, Deutschland), die Deutsche Botschaft Moskau und das Goethe-Institut Moskau zeichneten die Sieger des russlandweiten Wettbewerbs um den III. Merck-Übersetzerpreis in der Kategorie literarische Übersetzung aus und verliehen außerdem den Goethe-Förderpreis für herausragende Übersetzung moderner deutschsprachiger Lyrik in die russische Sprache. Die feierliche Verleihung fand in der Residenz des deutschen Botschafters am Vorabend des Internationalen Übersetzertages statt. An der Verleihung nahmen der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation, Dr Géza Andreas von Geyr, der Sonderbeauftragte des Präsidenten der Russischen Föderation für internationale kulturelle Zusammenarbeit Michail Jefimowitsch Schwydkoj, der Geschäftsführer von Merck LLC Russland Matthias Wernicke und die Direktorin des Goethe-Instituts in Moskau und der Region Osteuropa/Zentralasien Dr. Heike Uhlig teil.


In diesem Jahr wurde der Preis für die beste literarische Übersetzung von Werken deutschsprachiger Autoren in die russische Sprache verliehen, die zwischen 2017 und 2019 in einem russischen Verlag, einer Literatur- und Kunst- oder Pressemitteilung Page 2 of 4 populärwissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht wurden. Die Jury bewertete die Einreichungen in drei Kategorien: Belletristik; Sachbuch; Kinder- und Jugendbuch. 2020 betrug das Preisgeld des Merck-Übersetzerpreises rund 1 Mio. Rubel.


 • In der Kategorie Belletristik erhielt Witalij Serow den Preis für seine Übersetzung des Buchs „1913. Was ich unbedingt noch erzählen wollte“ von Florian Illies. 


• In der Kategorie „Sachbuch“ siegte Dmitrij Koltschigin mit seiner Übersetzung der „Deutschen Mythologie“ von Jacob Grimm.

 • In der Kategorie Kinder- und Jugendbuch wird Marina Korenewa für ihre Übersetzung des Buchs „Gretchen Sackmeier“ von Christine Nöstlinger gewürdigt. 


Den Goethe-Förderpreis für die herausragende Übersetzung moderner deutschsprachiger Lyrik erhielt Ella Wengerowa für ihre Übersetzung eines Lyrikbands von Peter Hacks. 


Der deutsche Botschafter von Geyr sagte: „Mit dem Übersetzerpreis ehren wir fachkundige und engagierte russische Übersetzerinnen und Übersetzer, die mit großer Kunstfertigkeit dem russischen Publikum den Zugang zu deutscher Literatur ermöglichen und damit auch zu aktuellen Fragen und Befindlichkeiten der deutschen Gesellschaft. Gute Übersetzer helfen uns, mit ihrer einzigartigen Sensibilität sprachliche Grenzen zu überwinden, sie verbinden Menschen und Kulturen, zu jeder Zeit“. 


Michail Schwydkoj, Sonderbeauftragter des Präsidenten der Russischen Föderation für internationale kulturelle Zusammenarbeit, bemerkte: „Ich begrüße die so bedeutsame Initiative der Firma Merck und des Goethe-Instituts, unterstützt durch die Botschaft Deutschlands in Moskau, sehr. Momentan leben wir in einer Zeit, in der die Pandemie ihre Spuren hinterlassen hat und das Reisen erschwert ist. Doch uns Pressemitteilung Page 3 of 4 bleiben die Literatur und Bücher, unsere Brücken in die Welt, deshalb denke ich, dass es sehr wichtig ist, Übersetzer auszuzeichnen, die uns die Kultur anderer Länder zugänglich machen“. 


Der Geschäftsführer von Merck LLC Russland Matthias Wernicke unterstrich seinerseits: „Der Merck-Übersetzerpreis ist ein großes Ereignis in der literarischen Welt. Merck vergibt weltweit fünf Literaturpreise. Jährlich werden Preise in Deutschland, Italien, Japan, Indien verliehen – und alle zwei Jahre in Russland. Wir warten jedes Mal ungeduldig auf dieses Ereignis, das zu einem unverzichtbaren Teil der Tätigkeit Mercks in Russland wurde. Die Übersetzerinnen und Übersetzer tragen durch ihre Arbeit zur Überwindung von Grenzen bei und helfen den Menschen einander besser zu verstehen. Ich denke, dass alle sich damit einverstanden erklären, dass dies eine außerordentlich wichtige Aufgabe in unserer modernen, multinationalen und globalisierten Welt darstellt. Das Verstehen und der Umgang miteinander ist Grundlage nicht nur für den Handel und das Business, sondern auch für die Entfaltung von Wissenschaft, Kultur und menschlichem Glück“. 


Die Direktorin des Goethe-Instituts in Moskau und der Region Osteuropa und Zentralasien, Dr. Heike Uhlig, ist der Meinung, dass Literatur den Menschen den Blick auf die Welt freimacht: „Schon seit Jahrzehnten hilft das Goethe-Institut Übersetzerinnen und Übersetzern, Verlagen und Menschen, die deutschsprachige Werke in Russland zugänglich machen wollen. Heute zeichneten wir zum ersten Mal eine Lyrik-Übersetzung mit dem Goethe-Förderpreis aus. In der modernen deutschsprachigen Lyrik ist eine gewaltige Stimmenvielfalt zu hören und wir sind überzeugt, dass russischsprachige Leser hier viel Neues entdecken können“

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